SmartVillages – Digitalisierung in ländlichen Räumen

Das INTERREG-B-Projekt „SmartVillages“ hat zum Ziel, Städte und Gemeinden in ländlichen Räumen darauf vorzubereiten, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und zu ihrem Vorteil zu nutzen. Verschiedene Großstädte in ganz Europa bezeichnen sich als „Smart Cities“ und arbeiten an Konzepten, um urbane Lebensräume intelligenter, ressourcensparender und inklusiv zu organisieren. Diese Ansätze soll nun auch auf ländliche Gemeinden übertragen werden. Das Projekt zielt insofern auf technische Innovationen, aber verfolgt ebenso einen neuen Einbezug der Bürgerinnen und Bürger sowie weiterer lokaler Akteure in den Prozess der Digitalisierung.

Das Projekt vereint 13 Projektpartner mit neun Pilotgemeinden in sechs Alpenländern. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) ist Leadpartner dieses Projekts, der Regionalverband Südlicher Oberrhein einer von zwei deutschen Projektpartnern. Das Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen der „Europäischen Territorialen Zusammenarbeit“ (INTERREG V B, Alpenraumprogramm) gefördert. Die Laufzeit der Förderung beträgt 36 Monate (April 2018 – März 2021).

Die lokale Projektumsetzung erfolgt in den sog. test areas. Pilotgemeinde in der Region Südlicher Oberrhein ist die Stadt Löffingen. Unterstützt wird das Projekt durch die Stabsstelle für Digitalisierung im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, die als Observer Rückmeldungen zu den Projektergebnissen und Hilfe bei deren Verbreitung leisten wird.

Der Planungsausschuss hat am 14.11.2017 die Geschäftsstelle beauftragt, an „SmartVillages“ mitzuwirken (DS PlA 15/17). Über die Projektwebseite beim Alpenraumprogramm sind weiterführende Informationen zugänglich.

Newsletter im Rahmen des Projekts:

Dieses Projekt wird mit Fördermitteln des Europäischen Fonds für die Regionale Entwicklung im Rahmen des Alpenraumprogramms kofinanziert.

Förderung:
Zuschussfähige Gesamtkosten 2.685.381 EUR
Beihilfe EFRE-Zuschuss 2.061.999 EUR


SmartLand – Erfolgreiche smarte Gemeinden im ländlichen Raum

Das Andockprojekt "SmartLand" ergänzt das laufende Projekt "SmartVillages" um die Pilotgemeinden Eisenbach (Hochschwarzwald) und Friedenweiler. Mit dem Andockprojekt wird ferner eine langfristige Vernetzung smarter Gemeinden angestrebt. Hierfür sind eine Fachtagung und eine Ergebnisbroschüre für deutsche Gemeinden in ländlichen Räumen vorgesehen.

Gefördert durch das "Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit" des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.