Pressemitteilung |
|
Bund fördert starke Grenzregionen Südlicher Oberrhein in Initiativkreis Eine neu gegründete überregionale Partnerschaft setzt sich für bessere Entwicklungschancen von grenzüberschreitenden Verflechtungsräumen ein. Beteiligt sind die Regio Aachen, die baden-württembergischen Regionalverbände Mittlerer Oberrhein und Südlicher Oberrhein, Bodensee-Oberschwaben,Hochrhein-Bodensee sowie das Saarland. Die Partner wollen dafür sorgen, dass das besondere grenzüberschreitende Potenzial der Regionen besser genutzt wird und dass bisherige Hemmnisse in der regionalen Entwicklung überwunden werden. „Es freut uns sehr, dass der Bund unsere Initiativen seit dem Jahr 2005 die Trinationale EUROPÄISCHE METROPOLEREGION OBERRHEIN auf die europäische Landkarte zu bringen anerkennt und nun finanziell unterstützt. Die Zusammenarbeit mit anderen grenzüberschreitenden Verflechtungsräumen eröffnet die Möglichkeit, gemeinsame Handlungsfelder zu erarbeiten und mit unseren spezifischen grenzüberschreitenden Potenzialen auf der Europäischen Bühne wahrgenommen zu werden,“ erklärt Verbandsdirektor Dr. Dieter Karlin. „Unser Engagement ist eine weitere Etappe zu einer wahrhaft Europäischen Metropolregion Oberrhein,“ so Karlin weiter. Die neue Partnerschaft wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen eines Modellvorhabens der Raumordnung (MORO) bis Ende 2010 finanziell mit 250.000 Euro gefördert. Dabei sollen Wissenschaftler und Akteure aus der Praxisarbeit vor Ort zusammenarbeiten, um innovative raumordnerische Handlungsansätze zu erproben. Die Partner kooperieren mit dem gemeinsamen Ziel, die grenzüberschreitenden Verflechtungsräume und ihre besondere Bedeutung für transnationale Kooperation und europäische Integration stärker ins politische Bewusstsein zu rücken. Dazu wird ein Initiativkreis gegründet, der die dauerhafte Basis für die Zusammenarbeit der Regionen bilden soll. Er soll darüber hinaus die Interessen der beteiligten Regionen gegenüber nationalen und europäischen Gremien vertreten. Dabei gilt es auch, ein gemeinsames Selbstverständnis zu entwickeln und Prioritäten und Projekte zu dessen Stärkung festzulegen. Experten der beteiligten Regionen sowie des Bundes werden ihre Arbeit bereits im Dezember 2008 in Freiburg aufnehmen. |
|